Texten fürs Web – 13 Tipps für wirkungsvolle Online-Texte

Texten fürs Web – 13 Tipps für wirkungsvolle Online-Texte

Texten fürs Web – 13 Tipps für wirkungsvolle Online-Texte

Du willst deine Website online bringen oder Blogartikel veröffentlichen und fragst dich, was du beim Texten fürs Web berücksichtigen musst? In diesem Blogartikel bekommst du 13 konkrete Tipps, wie du richtig gute, wirkungsvolle Online-Texte schreibst. Tipps, die nicht nur deine Leser überzeugen, sondern auch dafür sorgen, dass du online gefunden wirst: von Google und von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Googles AI Mode.

 

 

Inhaltsverzeichnis (durch Klicken kommst du direkt zum gewünschten Abschnitt):

 

 

 

Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 19.05.21 veröffentlicht und zuletzt am 23.07.26 grundlegend überarbeitet und um den KI-Aspekt ergänzt.

 

 


 

 

Was möchtest du mit deinen Webtexten erreichen?

Deine Online-Texte erfüllen zwei essenzielle Aufgaben:

 

  1. Vertrauen bei deinen Wunschkunden aufbauen, indem du deine Expertise teilst und dich authentisch zeigst.
  2. Dafür sorgen, dass du online von deinen Wunschkunden gefunden wirst – über Google UND von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Googles AI Mode.

 

Um diese Ziele erreichen zu können, sind sowohl die Verpackung (optische Aufmachung bzw. Layout) als auch die inneren Werte (Inhalt und Struktur) deiner Webtexte wichtig.

 

 


 

 

Was unser Leseverhalten mit deinen Texten fürs Web zu tun hat

Unser Leseverhalten im Internet unterscheidet sich gravierend von dem, das wir offline an den Tag legen.

 

Einen Text online zu lesen kostet uns im Vergleich zu einem gedruckten Text 25 Prozent bis ein Drittel mehr Zeit. Die vom Bildschirm ausgehenden Lichtimpulse beanspruchen und ermüden unsere Augen stärker, deshalb haben wir bei Online-Texten auch ein geringeres Konzentrationsvermögen, unsere Aufmerksamkeitsspanne ist entsprechend niedriger.

Es ist essenziell alles dafür zu tun, damit die Leser deine Webtexte möglichst leicht erfassen können – optisch UND inhaltlich.

Im Printbereich, wenn wir beispielsweise einen Werbebrief bekommen, verläuft unser Lesefluss s-förmig: von rechts oben, wo sich oft die Absenderangaben befinden, über Anschrift, Betreff und Anrede, quer durch den Text bis zum P. S. unterhalb der Unterschrift (deshalb wird in Printmailings so häufig ein P. S. eingesetzt und dort die wichtigste Botschaft bzw. Handlungsaufforderung platziert).

 

 

Lesen wir hingegen Texte im Web, gleicht dies eher einem F, das heißt die Fixationspunkte für unsere Augen befinden sich primär links. Deshalb sind beispielsweise Aufzählungspunkte in Online-Texten so wichtig.

 

 

Außerdem liest online kaum jemand einen Text von Anfang bis Ende – vielmehr scannen und skimmen wir im Internet, anstatt Wort für Wort zu lesen. Um unsere oben genannten Ziele trotzdem zu erreichen, müssen wir Ankerpunkte fürs Auge schaffen.

 

 


 

 

Die beiden wichtigsten Kriterien beim Schreiben deiner Online-Texte

Wieviel Aufmerksamkeit User (potenzielle Wunschkunden!) deinen Webtexten schenken, hängt sowohl von der Verpackung als auch von den inneren Werten ab. Deshalb sind meine 13 Tipps wie du gute Online-Texte schreibst auf zweierlei Kriterien ausgerichtet:

 

  1. Inhalt und Struktur deiner Texte
  2. optische Aufmachung bzw. Layout

 

Manche der folgenden Tipps beziehen sich sowohl auf den Inhalt als auch auf die optische Gestaltung deiner Webtexte, wie zum Beispiel Tipp #9.

 

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13 Tipps, die beim Texten fürs Web wichtig sind

Das kannst du tun, damit die Leser YES zu deinen Online-Texten sagen, bei der Stange bleiben und du deine Ziele erreichst:

 

#1: Prägnante Headline

 

Formuliere die Headline einer Webseite oder eines Blogartikels so, dass deinen Lesern sofort klar ist, was sie im folgenden Text erwartet. Verkneife dir geheimnisvolle Andeutungen, originelle Sager (die nur Insider verstehen) oder lyrische Ausschweifungen.

 

Das gilt seit dem Aufkommen von KI-Suchsystemen mehr denn je: ChatGPT, Perplexity & Co entscheiden anhand deiner Headline und deines ersten Absatzes blitzschnell, ob dein Inhalt als relevante Quelle in Frage kommt – oder nicht.

 

 

#2: Knackiger Teaser

 

Bring im einleitenden Teaser klipp und klar auf den Punkt, worum’s geht und was die Quintessenz deines Webtextes ist. Im Gegensatz zum Deutschunterricht in der Schule (wo wir gelernt haben, dass nach der Einleitung der Hauptteil kommt und so weiter) darfst du beim Texten fürs Web ohne Umschweife zur Sache kommen. Nur so hältst du deine Leser bei der Stange.

 

Ein guter Teaser beantwortet drei Fragen auf einen Streich:

 

  1. Worum geht es hier?
  2. Warum ist das für mich relevant?
  3. Was nehme ich mit, wenn ich weiterlese?

 

Wenn du diese drei Fragen in den ersten zwei bis drei Sätzen beantwortest, hast du nicht nur die Aufmerksamkeit deiner Leser, sondern auch die von Google und KI-Systemen. Die entscheiden nämlich genau hier, ob dein Text als relevante Quelle taugt.

 

 

#3: Fokus bei Keyword und Suchintention

 

Lege vorab fest, was du mit dem jeweiligen Webtext erreichen willst, und fokussiere dich pro Text auf eine Suchintention und ein Keyword. Das bedeutet nicht, dass du das gewählte Keyword sklavisch x-mal im Text unterbringen musst. Aber sowohl für deine Leser als auch für Google muss klar ersichtlich sein, worum es im jeweiligen Text geht. Und auch KI-Systeme bevorzugen Texte, die konkrete Antworten auf Userfragen liefern.

 

Denk daran: Auch im Web schreibst du nicht für Google und KI-Systeme, sondern immer für deine Leser!

 

Wenn du tiefer ins Thema Suchintention einsteigen willst, empfehle ich dir meinen Artikel Suchintention und Nutzersignale – der wird übrigens von Googles AI Mode als Quelle empfohlen, wenn du nach diesem Thema suchst 😊.

 

Und wenn du wissen willst, wie du einen kompletten SEO-Text von A bis Z aufbaust, lies gerne weiter: SEO-Texte schreiben – Schritt-für-Schritt-Anleitung für Selbstständige.

 

 

#4: Keyword in die URL packen

 

Pack dein Keyword in die URL der Webseite oder des Blogartikels – je weiter vorne, desto besser. Das hilft Google, deinen Inhalt richtig einzuordnen und dem User bei seiner Suchanfrage möglichst gute Ergebnisse zu liefern. Auch KI-Systeme lesen die URL mit – durch eine klare, sprechende URL können sie den Inhalt grob erfassen, ohne den gesamten Text laden zu müssen.

Praktischer Hinweis 💡

Verwende in URLs keine Umlaute (ä, ö, ü), keine Leerzeichen und keine Sonderzeichen und trenne Wörter am besten mit Bindestrichen.

#5: Metadaten, die zum Klicken animieren

 

Metadaten sind das, was in den sogenannten Snippets (auf Deutsch: Schnipsel) in den Google-Suchergebnissen zu sehen ist. Sie bestehen aus dem Metatitel, der URL und der Metabeschreibung. Du kannst dir das Snippet wie ein Schaufenster vorstellen: Je ansprechender es gestaltet ist, desto eher wird der Suchende bei DIR reinschauen – statt beim Mitbewerber nebenan.

 

Wichtig dabei: Versprich in deinen Metadaten nur, was auf der Zielseite auch wirklich eingelöst wird. Wer klickt und dann enttäuscht wird, ist nämlich ganz schnell wieder weg. Das wiederum registriert Google als schlechtes Nutzersignal und lässt deine Seite in den Suchergebnissen weiter nach hinten rutschen.

 

Die drei Beispiele im Screenshot zeigen gut, worauf es ankommt: Beispiel 1 und 3 treffen meine Suchintention auf den Punkt und animieren zum Klicken. Beispiel 2 hat zwar einen guten Titel, aber die Beschreibung wirkt, als hätte Google einfach irgendeinen Satz aus dem Text gezogen – diese Seite klicke ich nicht an.

 

Metadaten sind die Schnipsel, die in den Google Suchergebnissen angezeigt werden

#6: In der Sprache deiner Leser schreiben

 

Damit deine Leser auch wirklich verstehen, worum es in deinem Webtext geht, ist es wichtig, dass du verständlich, einfach und in der Sprache deiner Leser schreibst. Das gelingt zum Beispiel so:

 

  • Binde O-Töne deiner Kunden in deine Texte ein – die echten Worte, mit denen sie ihre Probleme und Wünsche beschreiben

 

  • Erkläre Fachbegriffe so, dass auch Laien sie verstehen

 

  • Nimm die Perspektive deiner Leser ein und frag dich: Was weiß jemand, der zum ersten Mal auf meiner Seite landet?

 

 

Mehr zum Thema Kundensprache und Kundenperspektive findest du in diesen beiden Beiträgen:

 

Kundensprache: So kannst du online Kunden gewinnen

In Websitetexten Probleme und Wünsche der Kunden aufgreifen

 

 

#7: Nimm deine Leser an die Hand

 

So banal und eigenartig das auch klingen mag, weil wir doch alle erwachsen sind: Sag deinen Lesern konkret, was sie als Nächstes tun sollen. Denn ohne klare Aufforderung passiert nämlich oft … nichts.

 

Dieses An-die-Hand-Nehmen kannst du zum Beispiel so umsetzen:

 

  • Mit Links zu weiterführenden Artikeln oder auf deine Angebotsseite

 

  • Dazu auffordern, ein kostenloses Erstgespräch zu buchen, sich in deinen Newsletter einzutragen oder sich dein Freebie herunterzuladen

 

  • Mit einem Call-to-action-Button, der klar sagt, was erwartet werden darf, wenn man draufklickt

 

 

Kurzum: Deine Leser wollen geführt werden, also tu ihnen den Gefallen.

 

 

#8: Beziehe deine Leser mit ein

 

Kennst du das Gefühl, einen Text im Internet zu lesen, der sich anfühlt wie eine Behördenmitteilung? Kein „du“ oder „wir“, nur die dritte Person und endlose Substantivketten. Genau das lässt Leser innerlich abschalten.

 

Sprich deine Leser stattdessen lieber direkt an, so wie ich das hier die ganze Zeit tue. Das schafft Nähe und macht deine Texte lebendig.

 

Zwei weitere Stellschrauben, die einen positiven Unterschied machen:

 

Verwende Verben statt Substantive.

❌ Zu viele Substantive: Die Qualität der Darstellung des Textes und die damit einhergehende Usability beeinflussen ganz wesentlich die Wahrnehmung der Qualität des Textes selbst.

✅ Besser: Wie ein Text dargestellt ist und wie leicht er sich lesen lässt, beeinflusst ganz wesentlich, wie wir seine Qualität wahrnehmen.

 

Schreibe aktiv statt passiv.

❌ Passiv: Deine Anfrage wird so schnell wie möglich beantwortet.

✅ Aktiv: Ich beantworte deine Anfrage so schnell wie möglich.

 

Merkst du den Unterschied? Der aktive Satz klingt menschlich – der passive hingegen sehr distanziert.

 

 

#9: Bring Struktur, Ordnung und Verständlichkeit in deine Online-Texte

 

Im Internet ist der Mitbewerb nur einen Klick entfernt. Deshalb ist beim Texten fürs Web Struktur so unheimlich wichtig.

 

Struktur schaffst du, indem du ausreichend Ankerpunkte setzt – fürs Auge UND fürs Hirn. Also optisch UND inhaltlich. Das gelingt mit diesen Elementen:

 

  • Zwischenüberschriften
  • Aufzählungspunkte / Bullet points (wie diese hier 😉)
  • Infokästen
  • ein Gedanke pro Absatz
  • maximal 150 Wörter pro Absatz
  • nach spätestens 300 Wörtern kommt eine neue Zwischenüberschrift

 

Was auch oft unterschätzt wird: Weißraum. Ein luftig-lockerer Text, der atmen kann, lädt zum Lesen ein, während ein vollgepackter Textblock von vornherein abschreckt.

 

 

#10: Optimiere für die Mobilansicht

 

Mehr als die Hälfte aller Websitebesuche findet heute auf dem Smartphone statt. Das bedeutet: Was am Desktop wunderbar aussieht, kann mobil eine einzige Textwüste sein – und Textwüsten werden weggeklickt, nicht gelesen.

 

Darauf solltest du achten:

 

  • Absatzlänge mobil überprüfen: Was am Desktop wie ein übersichtlicher Absatz wirkt, kann am Smartphone plötzlich endlos wirken. Lieber kürzen und luftiger gestalten.

 

  • CTA-Buttons und Links: Auf dem Touchscreen brauchen Buttons und Links ausreichend Tippfläche – zu kleine Ziele frustrieren die User.

 

  • Bilder und Layout: Prüfe, ob deine Bilder auf dem Smartphone richtig dargestellt werden und der Textfluss nicht bricht.

 

  • Ladezeit: Große, nicht optimierte Bilder kosten mobil wertvolle Sekunden – und damit Leser. Und schlechte Ladezeiten quittiert Google mit einem schlechteren Ranking.

 

 

#11: Essenziell beim Texten fürs Web – alles rund um die Schrift

 

Das Auge isst mit, auch beim Lesen. Ein inhaltlich starker Text, der typografisch schlecht umgesetzt ist, wirkt wie ein Dessert aus dem Insta-Feed einer Foodfotografin, das auf einem schmutzigen Teller serviert wird.

 

Damit deine Leser deine Inhalte gut erfassen können, spielen diese Parameter eine Rolle:

 

  • Schriftart
  • Schriftgröße
  • Schriftstärke
  • Zeilenabstand
  • Zeichenabstand
  • Textbreite – läuft deine Zeile vom linken bis zum rechten Bildschirmrand, verliert man beim Zeilenwechsel leicht den Anschluss
  • Kontrast zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe
  • Kursivschrift wirkt bremsend, GENAUSO WIE GROSSBUCHSTABEN (beides sparsam einsetzen!)
  • unterstrichene Wörter implizieren einen Link – wenn dann nichts zu klicken ist, sind wir verwirrt oder enttäuscht

 

 

Kontrast

Dunkel auf Hell oder Hell auf Dunkel – beide Kombinationen funktionieren gut. Eine Pastellfarbe auf weißem Hintergrund und vielleicht noch dazu in dünner Schriftstärke kann hingegen niemand entziffern, auch wenn es vom Design her noch so reizvoll aussieht.

 

 

Achte bei Texten fürs Web auf ausreichend Kontrast zwischen Schriftfarbe und Hintergrund

 

 

 

Versalien

GANZE TEXTPASSAGEN IN GROSSBUCHSTABEN BREMSEN DEN LESEFLUSS ENORM – wie du bestimmt gerade selbst gemerkt hast. Unser Gehirn erkennt Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe, sondern anhand ihrer Form. Versalien nehmen dem Wort genau diese charakteristische Form, weil alle Buchstaben gleich hoch sind, es kein Auf und Ab gibt. Das macht das Entziffern für unser Gehirn um ein Vielfaches anstrengender.

 

 

Bei Online-Texten Grossbuchstaben sparsam einsetzen

 

 

#12: KI als Schreibhilfe nutzen – aber mit Bedacht

 

ChatGPT, Claude, Gemini & Co. können beim Texten fürs Web eine echte Erleichterung sein – wenn du sie richtig einsetzt. Sie helfen dir beim Überwinden von Schreibblockaden, beim Generieren von Ideen, beim Umformulieren von Textstellen und bei einigen Dingen mehr.

 

Was KI-Tools jedoch nicht können (zumindest nicht ohne deine Hilfe):

 

  • In deiner Stimme schreiben. KI-Texte klingen oft (zu) glatt und generisch, gestelzt und seelenlos – deinen unverwechselbaren Stil, deine Sprache und deine Persönlichkeit musst du aktiv einbringen.

 

  • Deine Zielgruppe wirklich kennen. Du weißt ganz genau, wie deine Wunschkunden ticken, welche Worte, Ausdrücke und Formulierungen sie verwenden und welche Fragen sie beschäftigen – die KI nicht.

 

  • Fakten zuverlässig prüfen. KI-Systeme erfinden manchmal Dinge, die überzeugend klingen, aber schlicht falsch sind. Was du von der KI übernehmen willst, musst du vorher gegenchecken.

 

 

Kurz gesagt: KI ist ein gutes Werkzeug, aber du bleibst die Handwerkerin. Den Rohentwurf kann die KI liefern, den guten Text mit persönlicher Note machst du draus.

 

 

#13: Schreib so, dass KI-Systeme dich als Quelle empfehlen

 

KI-Systeme brauchen Quellen, aus denen sie schöpfen und die sie zitieren können. Was ChatGPT, Googles AI, Perplexity und Co als zitierwürdige Quelle einstufen, deckt sich weitgehend mit dem, was du in diesem Artikel bereits kennengelernt hast. Ein paar Punkte sind aber besonders wichtig:

 

 

✅ Klare, direkte Antworten und strukturierte Inhalte

KI-Systeme lesen Texte von oben nach unten und versuchen anhand des ersten Absatzes zu verstehen, worum es geht (in Fachsprech nennt man das Primacy Bias). Bring deshalb im allerersten Absatz auf den Punkt, worum’s im folgenden Text geht. Mit Zwischenüberschriften, Aufzählungen und klar gegliederten Abschnitten hilfst du der KI zusätzlich, deinen Text zu erfassen und relevante Passagen herauszugreifen.

 

✅ Aussagen statt Fragen

Zwischenüberschriften sollen keine Teaser oder rhetorischen Fragen sein, sondern klare Inhaltsangaben, also eine Vorschau auf das, was im nächsten Absatz kommt. KI-Systeme extrahieren gezielt Textpassagen und aussagekräftige Überschriften helfen ihnen dabei enorm.

 

✅ Die umgekehrte Pyramide

Liefere die wichtigste Information zuerst, dann den Kontext, dann die Details – nicht umgekehrt. KI-Systeme bevorzugen Texte, die Fragen direkt beantworten, statt sie ewig lange einzuleiten.

 

✅ Entitäten verwenden

Entitäten sind Begriffe, deren Bedeutung KI-Systeme kennen und in ihrem Wissensgraph gespeichert haben – also klar definierte Konzepte, Orte, Personen oder Fachbegriffe. Klingt abstrakt? Ein Beispiel: Wenn du einen Text über Stressmanagement schreibst und Begriffe wie „Cortisol“, „Burnout“ oder „Achtsamkeit“ verwendest, erkennt die KI sofort den thematischen Rahmen, weil sie diese Begriffe kennt und einordnen kann. Sprichst du hingegen nur vage von „zu viel Druck“ und „nicht mehr können“, gibst du der KI kaum Anhaltspunkte. Also: Nenn die Dinge beim Namen – fachlich präzise, aber trotzdem verständlich erklärt.

 

✅ E-E-A-T leben

Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – also Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Eigene Erfahrungen, konkrete Beispiele und eine klare Haltung machen deinen Text unverwechselbar. Genau das unterscheidet ihn von den Tausenden generischen Texten, auf die die KI täglich trifft.

 

✅ Konsistenz und Aktualität

Wer regelmäßig zu einem Thema publiziert und seine Inhalte aktuell hält, wird von KI-Systemen eher als verlässliche Quelle wahrgenommen.

 

 

Zusammengefasst: Schreib klar, strukturiert und bring deine eigene Expertise und Erfahrung ein, dann folgen die KI-Systeme von selbst.

 

 

 

 

Ich hoffe, meine 13 Tipps helfen dir dabei, deine Online-Texte wirkungsvoller zu machen – egal ob du gerade deine erste Website textest oder deinen Blog schon eine Weile betreibst. Texten fürs Web ist kein Hexenwerk, aber es braucht ein paar Spielregeln. Und jetzt kennst du sie 😊

 

Hast du Fragen, Anmerkungen oder eigene Erfahrungen zum Thema? Ich freue mich über deinen Kommentar weiter unten!

 

 


 

 

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