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Texten fürs Web – 11 Tipps wie du gute Online-Texte schreibst

Texten fürs Web: 11 Tipps für wirkungsvolle Online-Texte

Texten fürs Web – 11 Tipps wie du gute Online-Texte schreibst

Du willst deine Website online bringen oder Blogartikel veröffentlichen und fragst dich, was du beim Texten fürs Web berücksichtigen musst? Dann bist du hier genau richtig – in diesem Blogartikel bekommst du elf konkrete Tipps an die Hand, wie du richtig gute, wirkungsvolle Online-Texte schreibst.

 

Bevor wir mit den 11 Tipps loslegen möchte ich noch ein paar grundlegende Fakten mit dir teilen:

 

 

Was möchtest du mit deinen Webtexten erreichen?

Deine Online-Texte haben zwei essenzielle Aufgaben zu erfüllen:

 

  1. Vertrauen bei deinen Wunschkunden aufbauen, indem du deine Expertise teilst und dich authentisch zeigst.
  2. Dafür sorgen, dass du online gefunden wirst.

 

Um diese Ziele erreichen zu können, sind sowohl die Verpackung (optische Aufmachung bzw. Layout) als auch die inneren Werte (Inhalt und Struktur) deiner Webtexte wichtig.

 

 

Was unser Leseverhalten mit deinen Texten fürs Web zu tun hat

Unser Leseverhalten im Internet unterscheidet sich gravierend von dem, das wir offline an den Tag legen.

 

Einen Text online zu lesen kostet uns im Vergleich zu einem gedruckten Text 25 Prozent bis ein Drittel mehr Zeit. Die vom Bildschirm ausgehenden Lichtimpulse beanspruchen und ermüden unsere Augen stärker, deshalb haben wir bei Online-Texten auch ein geringeres Konzentrationsvermögen, unsere Aufmerksamkeitsspanne ist entsprechend niedriger.

Es ist essenziell alles dafür zu tun, damit die Leser deine Webtexte möglichst leicht erfassen können – optisch UND inhaltlich.

Im Printbereich, wenn wir beispielsweise einen Werbebrief bekommen, verläuft unser Lesefluss s-förmig: von rechts oben, wo sich oft die Absenderangaben befinden, über Anschrift, Betreff und Anrede, quer durch den Text bis zum P. S. unterhalb der Unterschrift (deshalb wird in Printmailings so häufig ein P. S. eingesetzt und dort die wichtigste Botschaft bzw. Handlungsaufforderung platziert).

 

Lesen wir hingegen Texte im Web, gleicht dies eher einem F, das heißt die Fixationspunkte für unsere Augen befinden sich primär links. Deshalb sind beispielsweise Aufzählungspunkte in Online-Texten so wichtig.

 

Außerdem liest online kaum jemand einen Text von Anfang bis Ende – vielmehr scannen und skimmen wir im Internet, anstatt Wort für Wort zu lesen. Um unsere oben genannten Ziele trotzdem zu erreichen, müssen wir Ankerpunkte fürs Auge schaffen.

 

 

Die beiden wichtigsten Kriterien beim Schreiben deiner Online-Texte

Wieviel Aufmerksamkeit User (potenzielle Wunschkunden!) deinen Webtexten schenken, hängt sowohl von der Verpackung als auch von den inneren Werten ab. Deshalb sind meine 11 Tipps wie du gute Online-Texte schreibst auf zweierlei Kriterien ausgerichtet:

 

  1. Inhalt und Struktur deiner Texte
  2. optische Aufmachung bzw. Layout

 

Manche der folgenden Tipps beziehen sich sowohl auf den Inhalt als auch auf die optische Gestaltung deiner Webtexte, wie zum Beispiel Tipp #9.

Noch mehr Tipps und Ideen findest du in meiner kostenlosen Checkliste für Webtexte mit WOW-Effekt – hol sie dir am besten gleich.

11 Tipps, die du beim Texten fürs Web berücksichtigen solltest

Das kannst du tun, damit die Leser YES zu deinen Online-Texten sagen, bei der Stange bleiben und du deine Ziele erreichst:

 

#1: Prägnante Headline

 

Formuliere die Headline einer Webseite oder eines Blogartikels so, dass deinen Lesern sofort klar ist, was sie im folgenden Text erwartet. Verkneife dir geheimnisvolle Andeutungen, originelle Sager (die nur Insider verstehen) oder lyrische Ausschweifungen.

 

#2: Knackiger Teaser

 

Bring im einleitenden Teaser klipp und klar auf den Punkt, worum’s geht und was die Quintessenz deines Webtextes ist. Im Gegensatz zum Deutschunterricht in der Schule (wo wir gelernt haben, dass nach der Einleitung der Hauptteil kommt usw.) darfst du beim Texten fürs Web ohne Umschweife zur Sache kommen. Nur so hältst du deine Leser bei der Stange.

 

#3: Fokus bei Keyword und Nutzerintention

 

Lege vorab fest, was du mit dem jeweiligen Webtext erreichen willst und fokussiere dich pro Text auf eine Nutzerintention und ein Keyword. Das bedeutet nicht, dass du das gewählte Keyword sklavisch x-mal im Text unterbringen musst. Aber sowohl für deine Leser als auch für Google muss klar ersichtlich sein, worum es im konkreten Text geht.

 

Denk daran: Auch im Web schreibst du nicht für Google, sondern immer für deine Leser! Wenn du mehr zu diesem Thema wissen willst, lies gerne mein Interview mit SEO-Expertin Maike Burk von Satzgestalt.

 

#4: Keyword in die URL packen

 

Pack dein Keyword in die URL der Webseite oder des Blogartikels – je weiter vorne, desto besser. Das hilft Google, deinen Inhalt richtig einzuordnen und dem User bei seiner Suchanfrage möglichst gute Ergebnisse zu liefern.

 

#5: Metadaten die zum Klicken animieren

 

Metadaten sind das, was in den sogenannten Snippets (auf Deutsch »Schnipsel«) in den Google-Suchergebnissen zu sehen ist. Sie bestehen aus dem Metatitel, der URL und der Metabeschreibung. Je anregender deine Metadaten, umso wahrscheinlicher ist es, dass der Suchende auf DEINE Seite klickt, anstatt auf die deiner Mitbewerber.

 

Achtung: Du solltest in den Metadaten jedoch nichts versprechen, was auf der Zielseite nicht eingehalten wird, denn dann ist der User ganz schnell wieder weg. Was Google wiederum als schlechtes Zeichen (sogenanntes »Usersignal«) wertet und deine Seite entsprechend weiter hinten in den Suchergebnissen reiht.

 

Ich habe dir drei Beispiele für Metadaten bzw. die Snippets in den Suchergebnissen bei Google mitgebracht. Als Suchbegriff habe ich „gesunde Ernährung Wechseljahre“ eingegeben. Die Metadaten von Beispiel 1 und 3 finde ich sehr gut – in beiden Fällen decken sowohl der Titel als auch die Beschreibung genau meine Suchintention ab und animieren mich zum Klicken. Bei Beispiel 2 finde ich den Titel ebenfalls gut, die Beschreibung hingegen wirkt, als wäre sie nicht aktiv gestaltet worden, sondern als hätte sich Google einfach irgendeinen Teil aus dem Text gezogen – und dieser Teil befriedigt meine Suchintention nicht.

Metadaten sind die Schnipsel, die in den Google Suchergebnissen angezeigt werden

#6: In der Sprache deiner Leser schreiben

 

Bei Webtexten ist es noch wichtiger als bei Printtexten, dass du verständlich, einfach und in der Sprache deiner Leser schreibst. Dazu gehört beispielsweise:

 

  • O-Töne deiner Kunden in deine Texte einzubinden
  • Fachbegriffe so zu erklären, dass auch Laien sie verstehen können
  • die Perspektive deiner Leser einzunehmen

 

In diesen Blogartikeln findest du mehr zum Thema Kundensprache und Kundenperspektive:

Kundensprache: So kannst du online Kunden gewinnen

In Websitetexten Probleme und Wünsche der Kunden aufgreifen

 

#7: Nimm deine Leser an die Hand

 

So banal und eigenartig das auch klingen mag, weil wir doch alle erwachsen sind: Nimm deine Leser in deinen Webtexten an die Hand und sage ihnen immer konkret, was sie tun sollen.

 

Das kannst du mit

 

  • Links zu weiterführenden Artikeln (so wie ich das in diesem Artikel an mehreren Stellen tue) oder auf deine Angebotsseite machen,
  • mit der Aufforderung, ein Erstgespräch mit dir zu buchen (und entsprechender Verlinkung auf dein Buchungstool, dein Kontaktformular oder deine eMailadresse), sich in deine Newsletterliste einzutragen oder sich dein Freebie runterzuladen,
  • oder direkt mit einem Call-to-action-Button.

 

#8: Beziehe deine Leser mit ein

 

Anstatt eher unpersönlich in der dritten Person zu schreiben, solltest du deine Leser in deinen Webtexten direkt ansprechen (so wie ich das übrigens hier die ganze Zeit schon praktiziere 😜). So beziehst du sie ein und machst sie zu einem Teil des Geschehens.

 

Verstärken kannst du den Effekt des Einbeziehens, indem du öfter Verben statt Substantive verwendest und aktiv statt passiv formulierst.

 

Beispiel für zu viele Substantive:

 

Die Qualität der Darstellung des Textes und die damit einhergehende Usability beeinflussen ganz wesentlich die Wahrnehmung der Qualität des Textes selbst.

 

Nicht optimal, aber besser wäre:

 

Die qualitative Darstellung des Textes und die damit einhergehende Usability beeinflussen ganz wesentlich, wie wir die Qualität des Textes selbst wahrnehmen.

 

Beispiel für passive Formulierung:

 

Deine Anfrage wird so schnell wie möglich beantwortet.

 

Besser wäre:

 

Ich beantworte deine Anfrage so schnell wie möglich.

 

#9: Bring Struktur, Ordnung und Verständlichkeit in deine Online-Texte

 

Beim Texten fürs Web musst du immer im Hinterkopf behalten: Der Mitbewerb ist nur einen Klick entfernt. Deshalb solltest du ausreichend Ankerpunkte setzen – fürs Auge UND fürs Hirn (also optisch UND inhaltlich).

 

Das gelingt, indem du beispielsweise folgende Elemente nutzt bzw. folgende Regeln berücksichtigst:

 

  • Zwischenüberschriften
  • Aufzählungspunkte / Bullet points (wie diese hier ????)
  • Infokästen
  • ein Gedanke pro Absatz
  • ein Absatz hat maximal 150 Wörter
  • nach längstens 300 Wörtern kommt eine Zwischenüberschrift

 

#10: Optimiere für Mobil- und Desktopansicht

 

Eigentlich ist es heutzutage bereits selbstverständlich, ich erwähne es der Vollständigkeit halber trotzdem: Achte bei Texten fürs Web unbedingt darauf, dass sie sowohl fürs Desktop als auch für die mobile Ansicht optimiert sind.

 

#11: Essenziell beim Texten fürs Web – alles rund um die Schrift

 

Damit das menschliche Auge deine Inhalte gut erfassen und das Gehirn sie richtig aufnehmen und verarbeiten kann, sind einige Parameter ausschlaggebend:

 

  • Schriftart
  • Schriftgröße
  • Schriftstärke
  • Zeilenabstand
  • Zeichenabstand (also wie eng stehen die einzelnen Buchstaben nebeneinander)
  • Textbreite (laufen deine Zeilen vom äußerst linken Bildschirmrand bis gaaanz nach rechts, verliert man sehr leicht den Anschluss beim Zeilenwechsel)
  • Kontrast zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe (dunkel auf hell und umgekehrt funktionieren gut; eine Pastellfarbe, vielleicht sogar noch dazu in extrem dünner Schriftstärke, auf weißem Hintergrund ist hingegen schwer zu entziffern)
  • GANZE TEXTPASSAGEN IN GROSSBUCHSTABEN BREMSEN DEN LESEFLUSS ENORM (wie du an diesem Beispiel merkst) – du solltest sie deshalb besser vermeiden

 

Sei dir außerdem bewusst, dass Kursivschrift ebenfalls bremsend wirkt, und unterstrichene Wörter oder Wortgruppen implizieren, dass es sich dabei um eine Verlinkung handelt (und wenn es dann aber nichts zu klicken gibt, sind wir verunsichert oder enttäuscht).

 

 

Ich freue mich, wenn dir meine Tipps dabei helfen, deine Online-Texte zu optimieren – lass mir gern deine Anmerkungen und Erfahrungen unten im Kommentarfeld da!

Du möchtest dich beim Texten fürs Web unterstützen lassen?

Dann buche dir einfach deinen Wunschtermin für ein kostenloses Erstgespräch mit mir und wir schauen, ob und wie ich dir am besten bei deinen Online-Texten helfen kann.

Ich bin Susanne, Texterin aus Wien

Seit ich mich 2011 mit CommuniCare selbstständig gemacht habe, helfe ich hauptsächlich Gesundheitsexperten dabei, von ihren Wunschkunden bei Google gefunden zu werden. Das gelingt mir, indem ich empathische, wirkungsvolle SEO-Texte für ihre Websites und/oder Blogartikel schreibe (oder ihnen helfe selbst zu texten), von denen sich genau die Menschen angezogen fühlen, die mit meinen Kunden zusammenpassen wie Topf und Deckel.

Texterin Susanne Lohs von CommuniCare
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