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Website mit Struktur: So wird deine Website klar und übersichtlich

Website mit Struktur: So wird deine Website klar und übersichtlich

Website mit Struktur: So wird deine Website klar und übersichtlich

Kennst du das oberste Gebot und die drei wichtigsten Punkte einer klaren, übersichtlichen Website mit Struktur? Website-Mentorin Claudia Barfuss aus Wittnau in der Schweiz verrät in ihrem Gastartikel, was du beachten solltest, um Besucher auf deiner Website glücklich machen und sie als Kunden gewinnen zu können.

 

Anmerkung: Wundere dich bitte nicht, denn in der Schweiz gibt es kein »ß«. Stattdessen verwenden die Schweizer »ss«.

 

Hiermit übergebe ich das Wort an Claudia:

 

 

Ein Wunsch, den ich fast in jedem Kennenlern-Gespräch höre: »Ich möchte eine klare und übersichtliche Website haben«. Wir alle erleben regelmässig, wie mühsam es sein kann, auf einer Website die wichtigen Informationen zu finden.

 

Es ist frustrierend. Denn Entscheidungen benötigen Energie und fressen Zeit. Und wir sind auch sonst schon genügend unter Zeitdruck, die To-do-Liste wächst und wächst.

 

Eine chaotische Website verhindert auch, dass du als Expertin wahrgenommen wirst und die Besucher dir vertrauen. Sie löst ein ungutes Gefühl aus.

 

Trotzdem sind »da draussen« viel zu viele komplett überladene und unstrukturierte Websites zu finden.

Wichtig für eine strukturierte Website ist die Menüstruktur

Wie kannst du es besser machen?

 

 

Oberstes Gebot einer strukturierten Website: Nicht mehr als zwei Klicks entfernt

Die wichtigste Regel lautet:

Wichtiges sollte nicht mehr als zwei Klicks entfernt sein.

Das tönt im Moment ganz einfach, verlangt jedoch eine genau Planung der Website-Struktur.

 

Welches Ziel verfolgst du mit deiner Website?

 

Um planen zu können, musst du genau wissen, welches Ziel du mit deiner Website verfolgst.

 

Sehr oft höre ich auf diese Frage: Mehr Kunden gewinnen. Das ist ein großartiges Ziel. Allerdings reicht das noch nicht aus.

 

Du musst wissen, wie du das mit deiner Website schaffst.

 

Wenn du ein erklärungsbedürftiges Produkt hast, dann musst du den Besuchern helfen in deine Welt einzusteigen. Sie müssen zuerst Vertrauen zu dir aufbauen. Das kannst du auf verschiedene Arten tun:

 

  • mit einem Newsletter
  • mit einem Freebie (einem kostenlosen Mini-Produkt)
  • mit einer Schnupperstunde
  • und so weiter …

 

Von diesem Weg hängt ab, was bei deiner Website im Mittelpunkt steht. Wo du die Besucher hinführen willst.

 

Oder hast du ein ganz einfaches Produkt, das nicht so teuer ist? Dann kannst du die Besucher auch direkt dahin führen.

 

Was muss auf die Website?

 

Da du nun dein Ziel klar vor Augen hast, lässt du dich davon leiten. Du erkennst so sofort, dass nicht alles, was du gern auf die Website packen möchtest, auf dieses Ziel einzahlt.

 

Du kannst dir zu jedem Text oder Foto folgende Frage stellen:

 

Ist dieser Inhalt wichtig, damit die Besucher das Ziel erreichen?

 

Wenn du das mit «Ja» beantworten kannst, dann kommt dieser Inhalt auf die Website.

 

Du wirst dabei sicher deine Inhalte deutlich reduzieren. Ich weiss, dass dieser Prozess sehr schmerzhaft sein kann. Loszulassen ist nie einfach.

 

Aber allenfalls kannst du aus einem »übriggebliebenen« Text einen Blogartikel machen. Dort hast du die perfekte Möglichkeit über Aspekte zu schreiben, die dir wichtig sind, die aber nicht direkt zu deinem Ziel führen.

 

Müssen alle Angebote auf die Website?

 

Du hast nun viele Inhalte gestrichen oder machst daraus Blogartikel und / oder Social-Media-Posts. Aber was ist mit deinen Angeboten? Du bist der Meinung: Die müssen unbedingt alle auf die Website. Schliesslich willst du sie verkaufen.

 

Stimmt das?

 

JEIN. Es kommt drauf an.

 

Es hängt davon ab, wie viele Angebote du hast. Wenn es viele sind, musst du aussortieren. Auch hier brauchst du wieder einen klaren Fokus.

 

Das bedeutet, dass du dir deine Angebote einzeln vornimmst. Stell dir dabei folgende Fragen:

 

  • Mache ich das gern?
  • Bringt es mir ein gutes Einkommen ein? Schau dir da unbedingt deine konkreten Zahlen an. Verlass dich nicht auf dein Bauchgefühl.

 

Die Antworten darauf verraten dir, welche Angebote unbedingt auf deine Website müssen.

 

Bedenke bitte: Das heisst nicht, dass du die anderen Angebote nicht verkaufen darfst, wenn danach gefragt wird. Aber sie stehlen den wichtigen Angeboten auf deiner Website nicht die Schau.

 

Ich selbst habe zum Beispiel nur Website-Angebote auf meiner Website aufgeführt. Für meine Kunden mache ich aber häufig mehr. Zum Beispiel helfe ich ihnen, wenn es um den Newsletter geht.

Eine klare Website-Struktur erstellen

Wenn du die ersten drei Schritte gemacht hast, wird es dir relativ einfach fallen aus den übriggebliebenen Inhalten eine klare Struktur zu erstellen.

 

Im Zentrum steht hier dein Lieblingskunde. Versetz dich in ihn hinein.

 

  • Wie klickt er sich durch deine Website? 
  • Welche Fragen müssen als Erstes beantwortet werden?
  • Wie kannst du ihn zu deinem Ziel führen?

Denk dabei immer an die 2-Klick-Regel: Von jeder Seite sollte der Besucher nicht mehr als zwei Klicks benötigen, um zu deinen Angeboten zu finden. Oder zu allem was sonst noch wichtig ist.

Mach den Weg so einfach wie möglich. Stell dir vor, du bittest deinen Nachbarn, der nichts mit Websites und deinem Thema am Hut hat, sich durchzuklicken.

 

Sagt er sofort: »Oh, das machst du also« und klickt zu deinen Angeboten?

 

Mach ruhig die Probe aufs Exempel, wenn du deine Website strukturiert hast und teste, ob es funktioniert. Wenn ja, darfst du dir auf die Schulter klopfen, du hast eine sinnvolle Navigationsstruktur erstellt.

 

 

Weitere wichtige Punkte für eine klare Website mit Struktur

Auch mit einer klaren Navigationsstruktur kann deine Website einen chaotischen Eindruck machen. Deshalb musst du dir jede einzelne Seite ansehen und überprüfen, an welchen Stellen die Besucher nachdenken müssen. Dann überlege dir wie du das vereinfachen kannst.

 

Alle möglichen Dinge auf der Website können die Besucher aus dem Konzept und damit zum Nachdenken bringen. Deshalb solltest du die folgenden drei Punkte unbedingt vermeiden:

 

Coole, einzigartige Namen

 

Dazu gehören allzu kreative Namen für Navigationspunkte. Oder Bezeichnungen die nur ein Profi versteht. Das alles verwirrt die Besucher.

 

Links die nicht als solche erkennbar sind

 

Wir haben uns daran gewöhnt, dass Links unterstrichen und andersfarbig dargestellt werden. Oder wir auf einen Button klicken können.

 

An diese Regeln solltest du dich halten.

 

Und bitte unterstreiche keine Textstellen, weil sie dir wichtig sind. Besucher klicken darauf und sind frustriert, weil der (vermeintliche) »Link« nicht funktioniert. Dafür gibt es andere Lösungen. Zum Beispiel kannst du solche Wörter fett machen.

 

Überladene Seiten

 

Auch auf den einzelnen Seiten muss der Besucher sofort sehen, was wichtig ist. Das heisst: Auch hier muss alles weg, was nicht dein Ziel unterstützt.

 

Frage dich bei jeder Seite: Welches Ziel verfolge ich hier? Unterstützt das, was ich gerade einfüge, dieses Ziel?

 

Wenn du etwas mit NEIN beantwortest, lass es weg. Auch, wenn es schwerfällt.

 

 

Die 3 Kernpunkte einer klaren, übersichtlichen Website mit Struktur

  1. Du hast immer dein Ziel und deine Besucher im Kopf, wenn du an deiner Website arbeitest. 
  2. Du eliminierst alles, was im Kopf eines Besuchers ein Fragezeichen auslöst.
  3. Surfe mit offenen Augen durchs Netz. Notiere dir, wo du auf anderen Websites stolperst, und vermeide das auf deiner eigenen.

 

 

Du willst eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine klare und übersichtliche Website-Struktur? Dann hol dir den kostenlosen Website-Struktur-Kompass.

Über Website-Mentorin Claudia Barfuss

Website-Mentorin Claudia Barfuss

»Als Website-Mentorin helfe ich meinen Kundinnen, eine stimmige Website zu bauen, mit der sie ihre Lieblingskunden gewinnen.

 

Bis es soweit war, habe ich allerdings viele Umwege gemacht: 2001 bin ich als Webdesignerin gestartet. Damals war es nur Techniknerds möglich, eine eigene Website zu bauen, denn jede Seite wurde noch manuell programmiert.

Für mich – als ehemaliger Technikmuffel – war es harte Arbeit, mir das nötige Wissen anzueignen. Neben meiner Ausbildung an der Webmaster Akademie habe ich mich unzählige Stunden mit HTML und CSS beschäftigt.

 

Und das war nur die Technik! Doch das Wichtigste einer Website sind die Inhalte. Damit habe ich mich viele Jahre befasst und alle Learnings in der Praxis auf Herz und Nieren getestet. Heute weiss ich dafür genau, worauf es bei einer erfolgreichen Website ankommt!«

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